Warum gesunde Ernährung das Risiko für Nierenprobleme senkt
Gesundheit

Warum gesunde Ernährung das Risiko für Nierenprobleme senkt

Mar 17, 2025

Nieren, unsere stillen Helden der Körperreinigung, leisten unermüdlich Schwerstarbeit, um Abfallstoffe aus dem Blut zu filtern und den Elektrolythaushalt zu regulieren. Eine gesunde Nierenfunktion ist essentiell für unser Wohlbefinden und unser Überleben. Doch immer mehr Menschen leiden unter chronischen Nierenerkrankungen (CKD), die oft unbemerkt fortschreiten und im schlimmsten Fall zu Dialyse oder Transplantation führen. Weltweit sind Millionen von Menschen betroffen, und die Zahlen steigen stetig an. Laut der World Kidney Day-Initiative leiden weltweit schätzungsweise 850 Millionen Menschen an CKD, wobei viele die Erkrankung gar nicht wissen. Ein entscheidender Faktor, der das Risiko für CKD maßgeblich beeinflusst, ist unsere Ernährung.

Eine ungesunde Ernährung, reich an verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker, gesättigten Fettsäuren und Salz, belastet die Nieren enorm. Der hohe Konsum von Natrium zum Beispiel führt zu erhöhtem Blutdruck, einem der größten Risikofaktoren für CKD. Zudem können übermäßige Mengen an Protein, insbesondere tierisches Protein, die Nieren überstrapazieren und zu einer beschleunigten Schädigung beitragen. Studien haben gezeigt, dass eine proteinreiche Ernährung mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung von CKD in Verbindung gebracht wird. Beispielsweise fand eine Untersuchung in der Fachzeitschrift The American Journal of Kidney Diseases einen deutlichen Zusammenhang zwischen hohem Proteinverzehr und der Progression von Nierenschäden bei Patienten mit Diabetes.

Im Gegensatz dazu kann eine gesunde und ausgewogene Ernährung das Risiko für Nierenprobleme signifikant reduzieren. Eine Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und gesunden Fetten ist, unterstützt die Nierenfunktion und schützt sie vor Schädigungen. Der Verzehr von kaliumreichen Lebensmitteln, wie Bananen oder Spinat, muss zwar bei bereits bestehender Nierenerkrankung in Absprache mit dem Arzt erfolgen, kann aber im gesunden Zustand die Nierenfunktion positiv beeinflussen. Die Reduktion von überschüssigem Salz und gesättigten Fettsäuren hilft, den Blutdruck zu senken und die Nierengefäße zu schützen. Eine ausgewogene Ernährung ist somit ein wichtiger Baustein im Präventionskonzept gegen chronische Nierenerkrankungen und trägt maßgeblich zur Erhaltung der Nierenfunktion bei.

In den folgenden Abschnitten werden wir detaillierter auf die einzelnen Aspekte einer nierenschonenden Ernährung eingehen und konkrete Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise geben, die das Risiko für Nierenprobleme minimiert. Wir werden beleuchten, welche Nährstoffe besonders wichtig sind, welche Lebensmittel vermieden werden sollten und wie eine ausgewogene Ernährung im Alltag praktisch umgesetzt werden kann. Das Verständnis des Zusammenhangs zwischen Ernährung und Nierengesundheit ist essentiell für die Prävention und Behandlung von Nierenerkrankungen und kann dazu beitragen, die Lebensqualität und Lebenserwartung von Millionen von Menschen zu verbessern.

Gesunde Ernährung & Nierengesundheit

Eine gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle in der Prävention und im Management von Nierenerkrankungen. Die Nieren sind lebenswichtige Organe, die Abfallprodukte aus dem Blut filtern und den Elektrolythaushalt regulieren. Eine falsche Ernährung kann diese Funktion erheblich beeinträchtigen und das Risiko für chronische Nierenerkrankungen (CKD) erhöhen. Studien zeigen, dass eine ungesunde Ernährung zu bis zu 20% an der Entstehung von CKD beteiligt ist.

Phosphat ist ein Mineral, das in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, insbesondere in Softdrinks, Fast Food und Wurstwaren, reichlich vorhanden ist. Bei Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion kann ein hoher Phosphatspiegel zu einer beschleunigten Schädigung der Nieren führen. Daher ist es wichtig, den Phosphatkonsum zu reduzieren und auf natürliche, unverarbeitete Nahrungsmittel zurückzugreifen.

Auch der Kalium-Spiegel muss im Auge behalten werden. Während Kalium für viele Körperfunktionen essentiell ist, kann ein zu hoher Kaliumspiegel bei Nierenpatienten gefährlich werden, da die Nieren das überschüssige Kalium nicht mehr ausreichend ausscheiden können. Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln und Tomaten sind kaliumreich und sollten bei Nierenproblemen in Maßen konsumiert werden. Eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Ernährungsberater ist hier unerlässlich.

Natrium, das in großen Mengen in verarbeiteten Lebensmitteln, Fertiggerichten und Fast Food enthalten ist, fördert den Bluthochdruck. Bluthochdruck ist ein Hauptfaktor bei der Entstehung und Verschlimmerung von Nierenerkrankungen. Eine natriumreiche Ernährung belastet die Nieren zusätzlich und beschleunigt den Krankheitsverlauf. Es empfiehlt sich, den Konsum von Salz deutlich zu reduzieren und auf natürliche Gewürze zurückzugreifen.

Protein ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung, jedoch sollte der Konsum bei Nierenerkrankungen angepasst werden. Eine zu hohe Proteinzufuhr kann die Nieren zusätzlich belasten und die Krankheit verschlimmern. Die richtige Proteinmenge muss individuell an den Grad der Nierenfunktionsstörung angepasst werden – ein Arzt oder Ernährungsberater kann hier wertvolle Unterstützung bieten.

Stattdessen sollten Sie sich auf frucht- und gemüsereiche Ernährung konzentrieren. Diese liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die die Nierenfunktion unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden verbessern. Besonders empfehlenswert sind Beeren, Blattgemüse und Hülsenfrüchte (in Maßen aufgrund des Kaliumgehalts).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Ernährung ein zentraler Bestandteil der Nierengesundheit ist. Eine Reduktion von Phosphat, Natrium und Protein sowie eine erhöhte Zufuhr von Obst und Gemüse können das Risiko für Nierenprobleme deutlich senken und den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Eine regelmäßige ärztliche Kontrolle und die Zusammenarbeit mit einem Ernährungsberater sind dabei unerlässlich.

Nieren schützen durch bewusste Ernährung

Eine bewusste Ernährung spielt eine entscheidende Rolle im Schutz unserer Nieren. Gesunde Nieren filtern täglich etwa 180 Liter Blut, entfernen Abfallprodukte und regulieren den Wasserhaushalt. Eine ungesunde Ernährung hingegen kann diese lebenswichtigen Organe stark belasten und das Risiko für chronische Nierenerkrankungen (CKD) deutlich erhöhen. Laut der National Kidney Foundation leiden Millionen von Menschen weltweit an CKD, wobei viele Fälle auf vermeidbare Risikofaktoren wie eine schlechte Ernährung zurückzuführen sind.

Ein wichtiger Aspekt einer nierenschonenden Ernährung ist die Kontrolle des Proteinspiegels. Während Proteine essentiell für den Körper sind, kann eine übermäßige Proteinzufuhr die Nieren überfordern. Die Nieren müssen dann mehr Abfallprodukte verarbeiten, was zu erhöhter Belastung und langfristig zu Schädigungen führen kann. Empfohlen wird, die Proteinzufuhr auf die individuelle Bedarfssituation abzustimmen, wobei eine Beratung durch einen Arzt oder Ernährungsberater ratsam ist, insbesondere bei bereits bestehenden Nierenerkrankungen. Es gilt nicht, komplett auf Proteine zu verzichten, sondern die richtige Menge und Qualität zu beachten.

Phosphor ist ein weiterer kritischer Nährstoff. Zu viel Phosphor im Blut kann zu Kalziumablagerungen in den Nieren und anderen Organen führen. Daher sollte der Konsum von phosphorreichen Lebensmitteln wie Cola, Wurst, Käse und einigen Milchprodukten reduziert werden. Eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst und Gemüse ist hingegen ideal. Diese liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe, unterstützen die Nierenfunktion und tragen zur allgemeinen Gesundheit bei.

Auch der Natriumbedarf sollte kritisch betrachtet werden. Ein hoher Natriumkonsum, meist durch den Verzehr von stark verarbeiteten Lebensmitteln und Fast Food, führt zu Wassereinlagerungen und erhöht den Blutdruck. Hoher Blutdruck ist ein Hauptfaktor bei der Entstehung von Nierenschäden. Daher ist es wichtig, auf eine natriumreduzierte Ernährung zu achten, indem man beispielsweise Fertigprodukte meidet und stattdessen selbst kocht, mit frischen Kräutern und Gewürzen statt Salz würzt. Eine Studie der American Heart Association zeigte einen klaren Zusammenhang zwischen hohem Natriumkonsum und erhöhtem Risiko für chronische Nierenerkrankungen.

Zusätzlich zur Reduktion von Phosphor und Natrium ist es wichtig, ausreichend Kalium zu sich zu nehmen. Kalium unterstützt die Nierenfunktion und hilft, den Blutdruck zu regulieren. Gute Kaliumquellen sind Bananen, Kartoffeln und Spinat. Es ist jedoch wichtig, bei bereits bestehenden Nierenerkrankungen den Kaliumspiegel im Blut regelmäßig kontrollieren zu lassen, da ein zu hoher Kaliumspiegel ebenfalls schädlich sein kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine bewusste und ausgewogene Ernährung ein entscheidender Faktor für den Schutz der Nieren ist. Durch die Reduktion von Protein, Phosphor und Natrium sowie die Einhaltung der richtigen Kaliumzufuhr kann das Risiko für Nierenerkrankungen deutlich minimiert werden. Eine individuelle Beratung durch einen Arzt oder Ernährungsberater ist empfehlenswert, um eine auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmte Ernährung zu planen.

Richtige Ernährung bei Nierenkrankheiten

Eine gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung und Behandlung von Nierenkrankheiten. Die Nieren sind lebenswichtige Organe, die Abfallprodukte aus dem Blut filtern und den Elektrolythaushalt regulieren. Eine falsche Ernährung kann diese Funktionen beeinträchtigen und das Fortschreiten von Nierenerkrankungen beschleunigen, was im schlimmsten Fall zur Dialyse oder sogar zu Nierenversagen führen kann.

Bei chronischen Nierenerkrankungen (CKD) ist die Anpassung der Ernährung besonders wichtig. Ziel ist es, die Belastung der Nieren zu minimieren und die Gesundheit zu erhalten. Dies beinhaltet in erster Linie die Kontrolle der Proteinzufuhr. Zu viel Protein belastet die Nieren, da sie mehr Abfallprodukte verarbeiten müssen. Die empfohlene Proteinmenge hängt vom Stadium der CKD ab und sollte in Absprache mit einem Nephrologen oder Ernährungsberater festgelegt werden. Eine zu geringe Proteinzufuhr kann jedoch zu Mangelerscheinungen führen, daher ist die richtige Balance entscheidend.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Begrenzung der Phosphatzufuhr. Phosphat ist in vielen Lebensmitteln enthalten, wie z.B. in Milchprodukten, Fleisch, Nüssen und Softdrinks. Bei eingeschränkter Nierenfunktion kann sich Phosphat im Blut anreichern und zu gesundheitlichen Problemen führen, wie z.B. zu Knochenproblemen. Daher ist es wichtig, phosphatreiche Lebensmittel zu reduzieren oder phosphatbindende Medikamente einzunehmen.

Auch der Kaliumspiegel im Blut muss kontrolliert werden. Kalium ist ein wichtiger Elektrolyt, der bei Niereninsuffizienz im Blut ansteigen kann. Zu hohe Kaliumwerte können gefährliche Herzrhythmusstörungen verursachen. Lebensmittel mit hohem Kaliumgehalt, wie z.B. Bananen, Kartoffeln und Tomaten, sollten daher in Maßen konsumiert werden. Eine individuelle Beratung durch einen Ernährungsberater ist unerlässlich, um die richtige Kaliumzufuhr zu bestimmen.

Die Salzaufnahme sollte ebenfalls reduziert werden, da zu viel Natrium den Blutdruck erhöhen kann, was die Nieren zusätzlich belastet. Eine Studie der National Kidney Foundation zeigte, dass eine Reduktion der Natriumaufnahme das Fortschreiten der CKD verlangsamen kann. Verarbeitete Lebensmittel enthalten oft hohe Mengen an Natrium, daher ist es ratsam, diese zu vermeiden und stattdessen auf frische, unverarbeitete Lebensmittel zurückzugreifen.

Zusätzlich zur Kontrolle der Makronährstoffe ist es wichtig, auf eine ausreichende Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen zu achten. Da die Nieren bei der Verarbeitung von Nährstoffen eine wichtige Rolle spielen, können bei Nierenkrankheiten Mangelerscheinungen auftreten. Ein Ernährungsberater kann eine individuelle Beratung anbieten und gegebenenfalls die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln empfehlen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine angepasste Ernährung ein essentieller Bestandteil der Behandlung und Vorbeugung von Nierenkrankheiten ist. Eine individuelle Beratung durch einen Nephrologen und einen Ernährungsberater ist unerlässlich, um eine optimale Ernährungsplanung zu gewährleisten und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Regelmäßige Kontrollen der Blutwerte helfen, die Wirksamkeit der Ernährungsumstellung zu überwachen.

Lebensmittel für gesunde Nieren

Eine gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention und Bewältigung von Nierenproblemen. Viele chronische Nierenerkrankungen (CKD) sind mit einer ungesunden Lebensweise verbunden, inklusive einer Ernährung, die reich an Natrium, Phosphor und Kalium ist und gleichzeitig arm an wichtigen Nährstoffen. Eine nierengerechte Ernährung kann den Krankheitsverlauf verlangsamen und die Lebensqualität verbessern. Laut der National Kidney Foundation (NKF) können Ernährungsumstellungen das Fortschreiten der CKD bei vielen Patienten deutlich verlangsamen.

Obst und Gemüse bilden die Grundlage einer nierengesunden Ernährung. Sie sind reich an essentiellen Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien, ohne dabei den Körper mit zu viel Kalium, Phosphor oder Natrium zu belasten. Bevorzugen Sie kaliumarme Sorten wie Äpfel, Birnen, Kirschen, Blaubeeren und Erdbeeren. Auch Gemüse wie Blumenkohl, Brokkoli, Karotten und grüne Bohnen sind gute Entscheidungen. Wichtig ist die Portionierung, da selbst kaliumarmes Gemüse in großen Mengen den Kaliumspiegel erhöhen kann. Eine Beratung durch einen Ernährungsberater kann hier wertvolle Hilfestellung leisten.

Vollkornprodukte sind ebenfalls empfehlenswert, da sie Ballaststoffe liefern, die die Verdauung unterstützen und den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Allerdings sollten Sie auf die Phosphormenge achten, die in einigen Vollkornprodukten höher sein kann. Wählen Sie daher Vollkornprodukte mit einem moderaten Phosphorgehalt und achten Sie auf die Portionsgrößen.

Gesunde Proteine sind unerlässlich für den Körper, aber die Auswahl ist wichtig. Mageres Fleisch wie Geflügel ohne Haut und mageres Rindfleisch sind gute Proteinquellen. Fisch, insbesondere fettreicher Fisch wie Lachs und Thunfisch (in Maßen), liefert wichtige Omega-3-Fettsäuren. Hülsenfrüchte sollten mit Vorsicht genossen werden, da sie einen hohen Kaliumgehalt aufweisen. Eine sorgfältige Planung und Beratung durch einen Ernährungsberater oder Nephrologen ist hier essentiell.

Gesunde Fette sind ebenfalls wichtig für eine ausgewogene Ernährung. Verwenden Sie ungesättigte Fette wie Olivenöl und Avocadofett. Vermeiden Sie hingegen gesättigte und trans-Fette, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die oft mit Nierenerkrankungen einhergehen, erhöhen. Achten Sie auf die Zubereitung der Speisen. Grillen, Braten und Frittieren sollten möglichst vermieden werden, um den Natriumgehalt nicht unnötig zu erhöhen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine ausgewogene, nierengerechte Ernährung ein wichtiger Baustein für die Gesunderhaltung der Nieren ist. Eine individuelle Beratung durch einen Ernährungsberater oder Nephrologen ist ratsam, um eine auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Ernährungsplanung zu erstellen und mögliche Risiken zu minimieren. Eine solche Ernährung kann das Fortschreiten von Nierenerkrankungen verlangsamen und die Lebensqualität deutlich verbessern. Denken Sie daran, dass Prävention besser als Heilung ist.

Auswirkungen von Ernährung auf die Nieren

Eine gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention und dem Management von Nierenerkrankungen. Unsere Nieren, die unermüdlich Giftstoffe aus dem Blut filtern und den Elektrolythaushalt regulieren, sind stark von der Zusammensetzung unserer Nahrung abhängig. Eine unausgewogene Ernährung kann die Nierenfunktion schwerwiegend beeinträchtigen und das Risiko für chronische Nierenerkrankungen (CKD) erhöhen.

Hoher Konsum von Natrium (Salz) ist ein Hauptfaktor für die Verschlechterung der Nierenfunktion. Zu viel Salz führt zu Wassereinlagerungen im Körper und erhöht den Blutdruck, was die Nieren zusätzlich belastet und zu Schädigungen der Nierenfilter führen kann. Studien zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen hohem Natriumkonsum und dem beschleunigten Fortschreiten von CKD. Es wird empfohlen, die tägliche Natriumaufnahme auf weniger als 2300 Milligramm zu begrenzen, idealerweise sogar noch weniger. Viele verarbeitete Lebensmittel enthalten hohe Mengen an Natrium, daher ist es wichtig, auf die Zutatenlisten zu achten und frische, unverarbeitete Lebensmittel zu bevorzugen.

Übermäßiger Proteinverzehr, insbesondere tierisches Protein, kann ebenfalls die Nieren schädigen. Die Nieren müssen überschüssiges Protein verarbeiten und ausscheiden, was zu erhöhter Belastung und langfristig zu Schäden führen kann. Während Protein wichtig für den Körper ist, sollte die Aufnahme moderat sein, insbesondere bei Personen mit bereits bestehenden Nierenerkrankungen. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend pflanzlichem Protein, wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte, ist empfehlenswerter als der übermäßige Konsum von rotem Fleisch und verarbeiteten Wurstwaren.

Phosphor, ein Mineral, das in vielen Lebensmitteln vorkommt, muss von den Nieren reguliert werden. Ein erhöhter Phosphorspiegel im Blut kann zu Ablagerungen in den Blutgefäßen und Geweben führen, was die Nierenfunktion weiter beeinträchtigt. Personen mit Nierenerkrankungen müssen oft ihre Phosphorzufuhr über die Ernährung einschränken. Lebensmittel wie Milchprodukte, Fleisch und Softdrinks sind besonders phosphorreich.

Kalium ist ein essentielles Mineral, aber zu hohe Kaliumspiegel im Blut können gefährlich sein, besonders für Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion. Die Nieren haben Schwierigkeiten, überschüssiges Kalium auszuscheiden, was zu Herzrhythmusstörungen führen kann. Daher ist es wichtig, den Kaliumkonsum bei Nierenerkrankungen zu überwachen und gegebenenfalls einzuschränken. Bananen, Kartoffeln und Tomaten sind Beispiele für kaliumreiche Lebensmittel.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine ausgewogene und nierengerechte Ernährung ein wichtiger Bestandteil der Nierengesundheit ist. Die Reduktion von Natrium, die moderate Proteinzufuhr und die Kontrolle von Phosphor und Kalium sind entscheidend, um das Risiko für Nierenerkrankungen zu minimieren und das Fortschreiten bereits bestehender Erkrankungen zu verlangsamen. Eine Beratung durch einen Ernährungsberater oder Nierenspezialisten ist besonders empfehlenswert, um eine individuelle Ernährungsplanung zu erstellen, die den individuellen Bedürfnissen und der jeweiligen Nierengesundheit entspricht.

Fazit: Gesunde Ernährung und Nierengesundheit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gesunde Ernährung eine entscheidende Rolle bei der Prävention und dem Management von Nierenerkrankungen spielt. Die vorgestellten Studien und Erkenntnisse belegen deutlich den Zusammenhang zwischen einer ungesunden, insbesondere proteinreichen, salzreichen und phosphatreichen Ernährung, sowie dem erhöhten Risiko für chronische Nierenerkrankungen (CKD), Nierenversagen und anderen nierenspezifischen Problemen. Eine reduzierte Proteinzufuhr, vor allem tierisches Protein, schont die Nierenfunktion, da die Verarbeitung von Protein die Nieren stark belastet. Der Verzicht auf übermäßige Mengen an Salz senkt den Blutdruck und reduziert die Belastung der Nieren. Auch der Phosphorkonsum sollte kontrolliert werden, da ein Überschuss zu Verkalkungen und anderen Komplikationen führen kann. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und mageren Proteinen hingegen unterstützt die Nierenfunktion und trägt zu einem gesunden Stoffwechsel bei. Die Einhaltung einer nierenfreundlichen Diät kann das Fortschreiten von Nierenerkrankungen verlangsamen und die Lebensqualität verbessern.

Hydration spielt ebenfalls eine zentrale Rolle. Ausreichend Flüssigkeit, vor allem Wasser, ist essentiell für die Ausscheidung von Abfallprodukten und die Aufrechterhaltung der Nierenfunktion. Der Konsum von zuckerhaltigen Getränken sollte hingegen minimiert werden, da diese die Nieren zusätzlich belasten. Die individuelle Anpassung der Ernährung an den jeweiligen Krankheitszustand und die individuellen Bedürfnisse des Patienten ist von größter Bedeutung. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Patienten, Ärzten und Ernährungsberatern ist daher unerlässlich für den Erfolg einer nierenschonenden Ernährung.

Zukünftige Trends in der Forschung werden sich voraussichtlich auf die Entwicklung personalisierter Ernährungsempfehlungen konzentrieren. Durch die Analyse individueller genetischer Faktoren und Stoffwechselprozesse sollen präzisere und effektivere Ernährungsstrategien entwickelt werden, um das Risiko für Nierenerkrankungen optimal zu minimieren. Weiterhin wird die Erforschung von funktionalen Lebensmitteln und ihren Auswirkungen auf die Nierenfunktion an Bedeutung gewinnen. Es ist zu erwarten, dass neue Erkenntnisse die Entwicklung von innovativen Therapieansätzen ermöglichen, die eine gesunde Ernährung mit anderen präventiven Maßnahmen kombinieren und so die Prognose für Patienten mit Nierenerkrankungen deutlich verbessern.

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Eine gesunde und ausgewogene Ernährung stellt einen wichtigen Pfeiler der Nierengesundheit dar. Durch die bewusste Auswahl der Lebensmittel und die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse kann das Risiko für Nierenerkrankungen effektiv reduziert und das Fortschreiten bestehender Erkrankungen verlangsamt werden. Die zukünftige Forschung wird maßgeblich dazu beitragen, die Prävention und Behandlung von Nierenerkrankungen durch eine optimierte Ernährung weiter zu verbessern.