Wie gesunde Ernährung das Risiko für Herzrhythmusstörungen senkt
Gesundheit

Wie gesunde Ernährung das Risiko für Herzrhythmusstörungen senkt

Mar 15, 2025

Herzrhythmusstörungen, auch Arrhythmien genannt, stellen ein weitverbreitetes und schwerwiegendes Gesundheitsproblem dar. Weltweit leiden Millionen von Menschen unter unregelmäßigen Herzschlägen, die von harmlosen, kaum spürbaren Unregelmäßigkeiten bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen wie Vorhofflimmern reichen können. Die Prävalenz von Arrhythmien nimmt mit dem Alter zu und wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, darunter genetische Veranlagung, Bluthochdruck, Diabetes und – ein immer wichtiger werdender Aspekt – die Ernährung. Eine ungesunde Ernährung trägt maßgeblich zur Entstehung und Verschlimmerung vieler Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei, und Herzrhythmusstörungen bilden hier keine Ausnahme.

Die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Herzgesundheit sind komplex und werden zunehmend besser verstanden. Studien zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen einer ernährungsbedingten Erhöhung von Risikofaktoren wie Übergewicht, hohem Cholesterinspiegel und Bluthochdruck und dem erhöhten Risiko für Arrhythmien. Beispielsweise erhöht eine Ernährung reich an gesättigten Fettsäuren und Transfettsäuren den Cholesterinspiegel im Blut, was zu Arteriosklerose und damit zu einer erhöhten Belastung des Herzens führen kann. Dies wiederum kann die Wahrscheinlichkeit von Herzrhythmusstörungen signifikant steigern. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich Millionen von Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wobei ein erheblicher Anteil auf vermeidbare Risikofaktoren wie eine ungesunde Ernährung zurückzuführen ist.

Im Gegensatz dazu kann eine gesunde Ernährung, reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und mageren Proteinen, das Risiko für Herzrhythmusstörungen deutlich senken. Die in diesen Lebensmitteln enthaltenen Vitamine, Mineralien und Antioxidantien tragen zur Aufrechterhaltung einer gesunden Herzfunktion bei. Eine ausgewogene Ernährung hilft, das Gewicht zu kontrollieren, den Blutdruck zu senken und den Cholesterinspiegel zu verbessern – allesamt wichtige Faktoren zur Prävention von Arrhythmien. Eine mediterrane Ernährung, beispielsweise, die reich an Olivenöl, Fisch und Gemüse ist, wird häufig mit einem reduzierten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert. Die folgenden Abschnitte werden detaillierter auf die spezifischen Nährstoffe und Ernährungsweisen eingehen, die sich positiv auf die Herzgesundheit und somit auf die Reduktion des Risikos für Herzrhythmusstörungen auswirken.

Herzgesunde Ernährung: Was hilft?

Eine herzgesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention und Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Sie ist nicht nur ein unterstützendes Element, sondern ein fundamentaler Baustein für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Zahlreiche Studien belegen den positiven Einfluss einer ausgewogenen Ernährung auf die Reduktion des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, inklusive Herzrhythmusstörungen. So zeigt beispielsweise eine Meta-Analyse von über 100 Studien einen signifikanten Zusammenhang zwischen einer mediterranen Ernährung und einem reduzierten Risiko für Herz-Kreislauf-Tod.

Ein zentraler Aspekt einer herzgesunden Ernährung ist die Reduktion von gesättigten Fettsäuren und Transfettsäuren. Diese Fette erhöhen den Cholesterinspiegel im Blut, was wiederum die Arterien verengt und das Risiko für Herzrhythmusstörungen steigert. Gesättigte Fettsäuren findet man vor allem in fettem Fleisch (z.B. Schweinefleisch, Lammfleisch), Wurstwaren, Vollmilchprodukten und Palmöl. Transfette stecken oft in verarbeiteten Lebensmitteln, Backwaren und Fertiggerichten. Der Verzicht auf diese Fette ist daher essentiell.

Im Gegensatz dazu sollte der Konsum von ungesättigten Fettsäuren, insbesondere einfach ungesättigten Fettsäuren (z.B. in Olivenöl, Avocados, Nüssen) und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (z.B. in Rapsöl, Lachs, Walnüssen), erhöht werden. Diese Fette haben einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel und tragen zur Gesundheit der Blutgefäße bei. Der regelmäßige Verzehr von fettreichem Fisch, wie Lachs oder Makrele, ist besonders empfehlenswert, da er reich an Omega-3-Fettsäuren ist, die entzündungshemmend wirken und das Herz-Kreislauf-System unterstützen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen. Ballaststoffe senken den Cholesterinspiegel und regulieren den Blutzuckerspiegel, was ebenfalls das Risiko für Herzrhythmusstörungen minimiert. Gute Quellen für Ballaststoffe sind Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte. Eine Ernährung reich an Kalium, welches beispielsweise in Bananen, Kartoffeln und Spinat enthalten ist, kann ebenfalls hilfreich sein, da es dem Körper hilft, den Blutdruck zu regulieren.

Schließlich sollte auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Genügend Wasser zu trinken unterstützt die Nierenfunktion und trägt zur Regulierung des Blutdrucks bei. Der Verzicht auf übermäßigen Alkohol und Zucker ist ebenfalls von großer Bedeutung, da beide Faktoren das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen können. Eine ausgewogene, mediterrane Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Fisch und Olivenöl ist, stellt ein hervorragendes Beispiel für eine herzgesunde Ernährungsweise dar.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine bewusste und ausgewogene Ernährung ein wichtiger Faktor für die Prävention und Behandlung von Herzrhythmusstörungen darstellt. Die Umstellung auf eine herzgesunde Ernährung erfordert zwar anfängliche Anstrengungen, doch die langfristigen gesundheitlichen Vorteile überwiegen die kurzfristigen Veränderungen im Essverhalten deutlich.

Richtige Nährstoffe gegen Herzrhythmusstörungen

Herzrhythmusstörungen, auch Arrhythmien genannt, sind ein weit verbreitetes Problem, das Millionen von Menschen weltweit betrifft. Während genetische Faktoren und Vorerkrankungen eine Rolle spielen, kann eine gesunde Ernährung einen erheblichen Einfluss auf die Prävention und das Management von Herzrhythmusstörungen haben. Die richtige Auswahl an Nährstoffen kann dazu beitragen, das Risiko zu senken und die Symptome zu lindern.

Kalium ist ein essenzieller Elektrolyt, der für die Regulierung des Herzschlags unerlässlich ist. Ein Kaliummangel kann zu Herzrhythmusstörungen beitragen. Gute Kaliumquellen sind Bananen, Kartoffeln, Spinat und Aprikosen. Studien haben gezeigt, dass eine ausreichende Kaliumaufnahme das Risiko für bestimmte Arten von Herzrhythmusstörungen reduzieren kann. Eine Studie im Journal of the American Heart Association beispielsweise zeigte einen Zusammenhang zwischen niedriger Kaliumaufnahme und einem erhöhten Risiko für Vorhofflimmern.

Magnesium spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung eines regelmäßigen Herzschlags. Es unterstützt die Funktion der Herzmuskelzellen und trägt dazu bei, die Reizleitung im Herzen zu regulieren. Magnesiummangel kann zu Herzrhythmusstörungen führen. Nüsse, Vollkornprodukte, dunkle Schokolade und Blattgemüse sind reich an Magnesium. Es ist wichtig zu beachten, dass die Bioverfügbarkeit von Magnesium von verschiedenen Faktoren abhängen kann.

Omega-3-Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA, die in fettreichen Fischen wie Lachs, Hering und Makrele vorkommen, haben entzündungshemmende Eigenschaften. Chronische Entzündungen können das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen. Der Konsum von Omega-3-Fettsäuren kann dazu beitragen, diese Entzündungen zu reduzieren und die Herzgesundheit zu verbessern. Mehrere Studien haben gezeigt, dass eine höhere Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren mit einem geringeren Risiko für Vorhofflimmern assoziiert ist.

Ballaststoffe sind wichtig für die Regulierung des Cholesterinspiegels und des Blutdrucks, beides Faktoren, die das Risiko für Herzrhythmusstörungen beeinflussen können. Eine ballaststoffreiche Ernährung, die Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte umfasst, kann dazu beitragen, diese Risikofaktoren zu minimieren. Eine Studie der Harvard School of Public Health zeigte einen Zusammenhang zwischen einer hohen Ballaststoffzufuhr und einem reduzierten Risiko für koronare Herzkrankheiten, die oft mit Herzrhythmusstörungen einhergeht.

Neben diesen spezifischen Nährstoffen ist es wichtig, eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und magerem Protein zu bevorzugen. Die Vermeidung von verarbeiteten Lebensmitteln, gesättigten Fettsäuren und Zucker ist ebenfalls entscheidend für die Herzgesundheit und die Prävention von Herzrhythmusstörungen. Eine gesunde Ernährung sollte immer in Kombination mit regelmäßiger Bewegung und medizinischer Beratung erfolgen, um das individuelle Risiko für Herzrhythmusstörungen optimal zu managen.

Lebensmittel für ein starkes Herz

Herzrhythmusstörungen, auch Arrhythmien genannt, sind ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem. Sie können von leichten Beschwerden bis hin zu lebensbedrohlichen Situationen reichen. Während genetische Faktoren und Grunderkrankungen eine Rolle spielen, kann eine gesunde Ernährung einen erheblichen Einfluss auf die Prävention und das Management von Herzrhythmusstörungen haben. Die richtige Auswahl an Lebensmitteln kann dazu beitragen, das Risiko zu senken und die Herzgesundheit insgesamt zu verbessern.

Fisch, insbesondere fettreicher Fisch wie Lachs, Makrele und Hering, ist ein wahrer Herzheld. Er ist reich an Omega-3-Fettsäuren, die nachweislich entzündungshemmend wirken und das Risiko von Herzrhythmusstörungen reduzieren. Studien haben gezeigt, dass ein regelmäßiger Konsum von Omega-3-Fettsäuren das Risiko von plötzlichem Herztod senken kann. Es wird empfohlen, mindestens zweimal pro Woche fettreichen Fisch zu essen.

Obst und Gemüse sind ebenfalls essentiell für ein gesundes Herz. Sie sind reich an Antioxidantien, die die Zellen vor Schäden durch freie Radikale schützen. Diese Schäden können zu Entzündungen beitragen, die wiederum das Risiko von Herzrhythmusstörungen erhöhen. Besonders empfehlenswert sind Beeren, wie Blaubeeren und Erdbeeren, sowie dunkelgrünes Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl. Eine Studie der Harvard University zeigte einen Zusammenhang zwischen einem hohen Konsum von Obst und Gemüse und einem niedrigeren Risiko für Vorhofflimmern, einer häufigen Form von Herzrhythmusstörungen.

Vollkornprodukte sollten den raffinierten Kohlenhydraten vorgezogen werden. Sie liefern Ballaststoffe, die den Cholesterinspiegel senken und die Blutzuckerkontrolle verbessern. Ein stabiler Blutzuckerspiegel ist wichtig, um das Risiko von Herzrhythmusstörungen zu minimieren. Tauschen Sie weißes Brot und Weißreis durch Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Haferflocken und braunen Reis aus.

Nüsse und Samen sind eine hervorragende Quelle für gesunde Fette, Ballaststoffe und Magnesium. Magnesium spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Herzrhythmus. Eine Handvoll Nüsse oder Samen pro Tag kann einen positiven Einfluss auf die Herzgesundheit haben. Mandeln, Walnüsse und Chia-Samen sind besonders empfehlenswert.

Kaliumreiche Lebensmittel, wie Bananen, Kartoffeln und Spinat, helfen, den Blutdruck zu regulieren. Ein hoher Blutdruck ist ein Risikofaktor für Herzrhythmusstörungen. Der regelmäßige Verzehr kaliumreicher Lebensmittel kann dazu beitragen, den Blutdruck zu senken und somit das Risiko zu minimieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine herzgesunde Ernährung, reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, Fisch, Nüssen und kaliumreichen Lebensmitteln, eine wichtige Rolle bei der Prävention und dem Management von Herzrhythmusstörungen spielt. Die Integration dieser Lebensmittel in den täglichen Speiseplan kann einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Herzgesundheit leisten und das Risiko für gefährliche Arrhythmien reduzieren. Natürlich sollte eine Ernährungsumstellung immer in Absprache mit einem Arzt oder Ernährungsberater erfolgen.

Vorbeugung durch Ernährungsumstellung

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle in der Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen. Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen ungünstigen Ernährungsmustern und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu denen auch Herzrhythmusstörungen gehören. Eine Ernährungsumstellung kann daher einen signifikanten Beitrag zur Senkung des Risikos leisten.

Ein wichtiger Aspekt ist die Reduktion von gesättigten Fettsäuren und Transfettsäuren. Diese finden sich vor allem in verarbeiteten Lebensmitteln, Fast Food, fettreichem Fleisch und Backwaren. Sie erhöhen den Cholesterinspiegel und fördern die Entstehung von Arteriosklerose, die wiederum das Risiko für Herzrhythmusstörungen steigert. Stattdessen sollten Sie auf ungesättigte Fettsäuren, wie sie in Olivenöl, Nüssen und fettreichen Fischen vorkommen, setzen. Diese haben einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel und die Gefäßgesundheit.

Auch der Verzehr von Obst und Gemüse ist essentiell. Sie liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien, die die Zellen vor oxidativem Stress schützen und das Herz-Kreislauf-System stärken. Eine Studie der American Heart Association zeigte beispielsweise, dass ein hoher Konsum von Obst und Gemüse das Risiko für Vorhofflimmern, einer der häufigsten Herzrhythmusstörungen, deutlich senken kann. Ziel sollte ein täglicher Verzehr von mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse sein.

Der Konsum von reich an Kalium und Magnesium haltigen Lebensmitteln ist ebenfalls wichtig. Kalium hilft, den Blutdruck zu regulieren, während Magnesium die Herzmuskelzellen unterstützt. Gute Kaliumquellen sind Bananen, Kartoffeln und Spinat. Magnesium findet sich in Vollkornprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten. Ein Mangel an diesen Mineralstoffen kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen.

Verarbeitete Lebensmittel, Zucker und Salz sollten hingegen reduziert werden. Ein hoher Zuckerkonsum fördert Entzündungen im Körper und kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Auch zu viel Salz belastet das Herz und steigert den Blutdruck. Lesen Sie daher sorgfältig die Nährwertdeklarationen auf Lebensmittelverpackungen und achten Sie auf einen niedrigen Zucker- und Salzgehalt.

Eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr, vorzugsweise mit Wasser, ist ebenfalls wichtig. Dehydration kann zu Elektrolytstörungen führen, die Herzrhythmusstörungen begünstigen können. Alkohol sollte in Maßen konsumiert werden, da übermäßiger Alkoholkonsum das Risiko für Herzrhythmusstörungen deutlich steigert.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung ein wichtiger Baustein in der Vorbeugung von Herzrhythmusstörungen ist. Durch die Reduktion ungünstiger Lebensmittel und den erhöhten Konsum von Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und mageren Proteinen kann das Risiko für diese gefährlichen Herzrhythmusstörungen deutlich gesenkt werden. Eine individuelle Beratung durch einen Ernährungsberater kann bei der Umsetzung einer angepassten Ernährungsumstellung hilfreich sein.

Risikofaktoren reduzieren durch gesunde Ernährung

Eine ausgewogene und gesunde Ernährung spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention und Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Viele Risikofaktoren, die das Auftreten von Arrhythmien begünstigen, lassen sich durch bewusste Ernährungsumstellung positiv beeinflussen. Dabei geht es nicht um radikale Diäten, sondern um eine nachhaltige Veränderung der Essgewohnheiten.

Ein wichtiger Faktor ist die Reduktion von Bluthochdruck. Eine Ernährung reich an Natrium (Kochsalz) fördert die Flüssigkeitsansammlung im Körper und erhöht den Blutdruck, was wiederum das Risiko für Herzrhythmusstörungen steigert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt eine tägliche Natriumaufnahme von weniger als 5 Gramm. Stattdessen sollte auf kaliumreiche Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln mit Schale und Spinat gesetzt werden, da Kalium den Blutdruck senken kann. Studien zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen hoher Natriumaufnahme und erhöhtem Risiko für Vorhofflimmern, einer der häufigsten Herzrhythmusstörungen.

Übergewicht und Adipositas sind weitere bedeutende Risikofaktoren. Fettleibigkeit belastet das Herz und erhöht den Blutdruck. Eine Ernährung, die reich an gesunden Fetten (ungesättigte Fettsäuren aus Olivenöl, Nüssen und fettem Fisch) und Ballaststoffen (Vollkornprodukte, Obst, Gemüse) ist, trägt zur Gewichtskontrolle bei. Ballaststoffe fördern die Verdauung, sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl und helfen, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten, was ebenfalls das Herz schont. Eine Meta-Analyse von mehreren Studien zeigte, dass eine Gewichtsabnahme von nur 5-10% das Risiko für Herzrhythmusstörungen signifikant senken kann.

Der Verzicht auf gesättigte Fettsäuren und trans-Fettsäuren ist ebenfalls essentiell. Diese Fettsäuren, die in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, Fast Food und Backwaren enthalten sind, erhöhen den Cholesterinspiegel und fördern die Arteriosklerose (Verkalkung der Arterien). Eine verengte Arterie kann die Herzfunktion beeinträchtigen und das Risiko für Arrhythmien erhöhen. Der Konsum von Omega-3-Fettsäuren, die in fettreichen Meeresfischen wie Lachs und Makrele vorkommen, wirkt sich hingegen positiv auf die Herzgesundheit aus und kann das Risiko für Herzrhythmusstörungen senken.

Schließlich spielt auch der Blutzuckerspiegel eine wichtige Rolle. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel (Diabetes mellitus) schädigt die Blutgefäße und erhöht das Risiko für Herzrhythmusstörungen. Eine ausgewogene Ernährung mit einem niedrigen glykämischen Index (GI) hilft, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten. Lebensmittel mit niedrigem GI werden vom Körper langsamer verdaut und führen zu einem gleichmäßigeren Blutzuckerspiegel. Beispiele hierfür sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und unverarbeitetes Obst und Gemüse.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine gesunde Ernährung ein wichtiger Bestandteil der Prävention und Therapie von Herzrhythmusstörungen ist. Durch die Reduktion von Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht, erhöhten Blutfettwerten und Diabetes kann das Risiko für Arrhythmien effektiv minimiert werden. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, mageren Proteinen und gesunden Fetten, ist der Schlüssel zu einem gesunden Herzen.

Fazit: Gesunde Ernährung und die Prävention von Herzrhythmusstörungen

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein enger Zusammenhang zwischen gesunder Ernährung und dem Risiko für Herzrhythmusstörungen besteht. Eine ausgewogene Ernährung, reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und mageren Proteinen, wirkt sich positiv auf verschiedene Risikofaktoren aus. So senkt sie beispielsweise den Blutdruck, verbessert das Blutfettprofil und reduziert Entzündungen im Körper – allesamt Faktoren, die das Auftreten von Herzrhythmusstörungen begünstigen können. Der Verzicht auf gesättigte Fettsäuren, Transfette, Zucker und verarbeitete Lebensmittel ist dabei essentiell. Eine ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen, Kalium, Magnesium und Vitaminen unterstützt zudem die Herzgesundheit und trägt zur Stabilisierung des Herzrhythmus bei.

Die Evidenz für den positiven Einfluss einer gesunden Ernährung auf die Prävention von Herzrhythmusstörungen ist durch zahlreiche Studien belegt. Mediterrane Diäten, die reich an pflanzlichen Nahrungsmitteln und Olivenöl sind, werden dabei besonders hervorgehoben. Diese zeigen nicht nur eine Reduktion des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Allgemeinen, sondern auch speziell für verschiedene Arten von Herzrhythmusstörungen. Die gezielte Anpassung der Ernährung an individuelle Bedürfnisse und Risikoprofile ist jedoch wichtig, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Eine individuelle Ernährungsberatung durch qualifizierte Fachkräfte kann hier wertvolle Unterstützung leisten.

Zukünftige Forschung wird sich wahrscheinlich verstärkt auf die Untersuchung spezifischer Nährstoffe und ihrer Wirkung auf verschiedene Arten von Herzrhythmusstörungen konzentrieren. Die Rolle des Mikrobioms im Darm und dessen Einfluss auf die Herzgesundheit rückt dabei immer stärker in den Fokus. Es ist zu erwarten, dass personalisierte Ernährungsansätze, basierend auf genetischen Faktoren und individuellen Stoffwechselprozessen, an Bedeutung gewinnen werden. Die Entwicklung von präventiven Ernährungsstrategien, die frühzeitig das Risiko für Herzrhythmusstörungen reduzieren, stellt ein wichtiges Ziel der zukünftigen Forschung dar. Durch die Kombination aus wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen und individueller Ernährungsberatung kann die Prävention von Herzrhythmusstörungen nachhaltig verbessert werden. Dies trägt maßgeblich zur Verbesserung der Lebensqualität und der gesundheitlichen Lebenserwartung der Bevölkerung bei.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass gesunde Ernährung ein essentieller Bestandteil der Prävention von Herzrhythmusstörungen ist und zukünftig durch personalisierte Ansätze und ein tieferes Verständnis der Interaktionen zwischen Ernährung und Mikrobiom noch effektiver eingesetzt werden kann. Eine nachhaltige Veränderung der Ernährungsgewohnheiten ist daher ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Herzgesundheit und zur Verminderung des Risikos für diese lebensbedrohlichen Erkrankungen.